Die Wassersport-Saison beginnt!
Wichtige Hinweise für Ihre Kundinnen und Kunden
Der Wunsch, möglichst schnell in See zu stechen, ist verständlich. Doch gerade zu Saisonbeginn passieren erfahrungsgemäß die meisten Missgeschicke. Eine gründliche Kontrolle des Bootes ist daher unerlässlich.
Häufige Probleme entstehen zum Beispiel durch:
- Unzureichend gesicherte Befestigungen beim Slippen oder Kranen
⇒ Rutscht das Boot beim Absetzen unkontrolliert ab, kann es zu erheblichen Schäden kommen. - Offene Seeventile nach Wartungs- oder Umbauarbeiten
⇒ Dringt Wasser ein, können Schäden bereits entstehen, bevor das Boot überhaupt abgelegt hat. - Fehleinschätzungen beim Rangieren
⇒ Besonders größere Yachten haben Überhänge, die im Landbetrieb ungewohnt wirken. Rempler und Lackschäden sind hier keine Seltenheit. - Seemännische Abläufe, die nach einer langen Pause noch nicht wieder „sitzen“
⇒ Begriffe wie „festmachen“, „klarieren“ oder „aufstoppen“ sind zwar geläufig, müssen aber oft neu verinnerlicht werden. Das führt zum Saisonstart häufiger zu kleineren Anstößen oder Kratzern.
Damit aus kleinen Unachtsamkeiten keine größeren finanziellen Herausforderungen werden, ist ein verlässlicher Versicherungsschutz entscheidend.
Unterstützen Sie Ihre Kundinnen und Kunden mit umfassenden Lösungen in der Wassersportversicherung. Wir empfehlen, den bestehenden Schutz vor Saisonbeginn gemeinsam zu prüfen – insbesondere, weil dieser Schritt in der Vorfreude häufig übersehen wird.
Sprechen Sie aktiv mit Ihren Kundinnen und Kunden über den Saisonstart und mögliche Risiken. Eine kurze gemeinsame Durchsicht des Versicherungsschutzes schafft Sicherheit und zeigt zugleich Ihre Beratungsqualität.
| abfallen | Bug vom Wind wegdrehen |
| abwettern | Taktik, um Stürme möglichst unbeschadet zu überstehen |
| anluven | Bug Richtung Wind drehen |
| auf Grund laufen | Grundberührung haben |
| auffieren | Schoten lockern |
| aufkreuzen | im Zickzack gegen den Wind fahren |
| aufschießen | mit gelösten Schoten in den Wind fahren |
| aufstoppen | abbremsen/stoppem |
| ausrauschen | komplettes lösen der Schoten |
| Back stehen | Segel in Luv festmachen zum Beidrehen |
| beidrehen | kontrolliert „parken“ auf dem Wasser |
| belegen | Leine festmachen |
| belgen auf Slip | so festmachen, dass man schnell lösen kann |
| dichtholen | enger trimmen, straffziehen |
| fieren | locker lassen |
| halsen | mit dem Heck durch den Wind drehen |
| killen | Segel flattert |
| klarieren | entwirren/vorbereiten |
| krängen | sich zur Seite neigen |
| Kurs anliegen | geplante Richtung halten |
| lenzen | Wasser rauspumpen |
| Luv/ Lee | dem Wind zu- ,bzw. abgewandte Seite |
| MOB (Mann über Bord) | Notfall, Person im Wasser |
| reffen | Segel verkleinern, um bei starkem Wind sicher zu fahren |
| schwojen | das Hin- und Herdrehen eines Bootes am Anker oder der Boje |
| Slipananlage | Rampe oder Vorrichtung zum Ein- und Aussetzen von Booten |
| Unterwasserschiff | der Bootsteil unter der Wasserlinie |
| versetzen | seitliche Abweichung durch Strömung/Wind |
| vertörnt | verdreht / verknotet |
| wenden | Bug durch den Wind drehen |
| Wetterhelm Luvgierigkeit | Tendenz eines Bootes unter Segeln, von selbst in den Wind zu drehen |